Meine Kunst

Mein MaltischEs macht mir Spaß, mich als eine multimedia- multidimensionale  Künstlerin zu bezeichnen, weil ich mich verschiedener Medien bediene, um mich auszudrücken. Hauptsächlich ist es die Malerei, konkret, abstrakt, öfters auch beides. Bisweilen veranstalte ich  ‚ALIBRA‘- Performances, bei denen ich meine Bilder ’singe‘ in einer spontan erfundenen Sprache, die ich ‚Quaf‘- Sprache nenne.

Ich liebe es zu malen und mich kreativ zu betätigen, da es mir erlaubt, mich in andere Dimensionen auszudehnen z.B. in die ‚Kristallinen Bereiche‘, ich verbinde mich mit den Aufgestiegenen Meistern, wie Kuthumi Lal Singh und anderen und meiner eigenen Seele, um mit ihnen und von dort die Inspirationen, die Weisheit und Schönheit hier hereinzubringen und damit mein Leben und vielleicht auch das anderer zu bereichern.

Kürzlich sagte ich im Traum zu jemandem: ‚ich habe noch zu dem, was man auf der Leinwand sieht, andere Dimensionen hinzugefügt…‘ und das ist, was ich tatsächlich tue.

Schon als Kind habe ich sehr viel gemalt und gezeichnet, besonders in der Zeit vor dem Abitur, was mir half beim Balancieren meiner Psyche. Das führte dazu, ein Kunststudium zu beginnen, das ich nicht beendete mit der Entscheidung, meine Kunst lieber durch die Prozesse, denen ich mich in meinem Leben aussetze, prägen zu lassen.

Mein künsterisches Handwerk hab ich erlernt durch Beobachten, durch Üben, durch Fleiß und immer wieder durch meinen Wunsch, Althergebrachtes zu überwinden, Neues zu wagen.

Auch erlebe ich immer wieder, wie sich ein großes Repertoire an Wissen und Kenntnissen für Komposition,  Farbgebung und Linienführung meiner Intuition zufolge aus meinem Inneren zeigen.

Die Ideen zu meinen Werken bekomme ich oft in einem Zwischenzustand zwischen Schlafen und Wachen, in der Meditation, ein Flash, eine Vision, die ich dann rasch skizziere, bevor sie mir wieder entwischt.

Beim Malen lasse ich mich ganz los und fallen in den Fluß des Geschehens und der Inspiration.

Hauptsächlich arbeite ich in meinem nun erweiterten Atelier, für Skulpturen in meinem  anliegenden Garten.

Für manche der Kunstwerke, z.B. die Collagentafeln benötige ich mehrere Wochen, für andere  2-3 Tage. Gemälde, die in wenigen Stunden vollendet sind, brauchen oft eine längere mentale Vorbereitung im Vorfeld von mehren Tagen.

Gibt es Menschen, die meine Kunst beeinflußt haben?

Ja, Michelangelo, der Göttliche, mit seiner Kapazität, die Körperlichkeit so sinnlich zu erfassen und trotz der Wuchtigkeit in der Darstellung ihnen eine große Anmut und Leichtigkeit zu verleihen.

Dali- mit seinem Mut und seiner Verrücktheit, sich in surreale Bereiche hinein auszudehnen und seiner Aussage, daß es keine abstrakte Kunst geben kann, bevor der Maler nicht photografisch genau zu malen wüßte.

Gaudi, der alles, was er erschaffen hat, ganz und nur aus sich Selbst erschuf.

Kandinski, der das Geistige in der Kunst so zauberhaft und sensibel erfasst hat.

Das Schönste, das mir Menschen über meine Kunst sagten, war, daß ich dem Göttlichen in mir durch meine Kunst Ausdruck verleihe und – daß meine Bilder so lebendig seien, daß man z. B. bei dem Elefantentotem sich nach Afrika versetzt fühle und die Ultraschalltöne der  Elefanten zu vernehmen wähnt.

Durch die Kunst kann ich meine geistigen Erkenntnisse, Eroberungen und Wahrnehmungen kommunizieren in einer nicht- mentalen Form und so alles ausdrücken, was mir am Herzen liegt und wichtig erscheint.