Rosen-Bilder ab 2000

Von dem Jahr 2000 bis in etwa 2005 malte ich Rosen auf großformatigen Leinwänden.

Meine Absicht war, ein Symbol zur Entfaltung der Weiblichkeit, bzw. des Weiblichen Prinzips zu erschaffen ,was sich sicherlich auch auf meine persönliche Entwicklung bezog, jedoch gleichzeitig auch eine zeitgeist-gemäße ist.

Nachdem ich ein halbes Jahr lang Rosen in verschiedensten Techniken gemalt hatte, fiel mir eine gewisse formale Ähnlichkeit mit dem weiblichen Geschlechtsteil, indisch: Yoni, auf.

Und so entschied ich mich, meinen Weg der Kunst konsequent zu gehen und malte über eine geraume Zeit Yonis.

Das Gemälde Rosen/Yoni-Mandala  erfasst in großartiger Weise meine Absicht :

die weiße Rose steht symbolisch für die Große Göttin, in der alle Frauen, ja, die ganze Weiblichkeit ihren Ursprung hat, gehalten und geborgen ist und ihre wahre Kraft bezieht.

Zu jeder Yoni gehört eine Rose, die den Zustand ihres Erblühens symbolisch ausdrückt.

Zu den yoni – Gemälde nächste Seite, weitere Info bei: Photos von Ausstellungen und Performances unter 2004 Ausstellung im Titusforum Frankfurt

 

Yonis

Nachdem ich ungefähr ein halbes Jahr Rosen gemalt hatte in allen Größen und Farben, fiel mir auf, dass es hier ein gewisse Ähnlichkeit gibt zu dem weiblichen Geschlecht, der Vagina (sanskrit: Yoni).
Das Malen der Rosen stand für mich symbolisch für das Aufblühen der Weiblichkeit. Mir wurde mit einem bisschen Schrecken bewußt und ich entschied mich: ‚wer ‚A‘ sagt, muß auch’B‘ sagen und so begann ich Yonis/ Vaginas zu malen.
Ich begann mit meiner eigenen, sehr gewagt für mich: es war wie ein Übertreten einer Schwelle, das Eintreten durch ein neues Portal, von dem mir niemand je erzählt hatte…
Kurz darauf traf ich eine Tantra- Lehrerin, die mir einige Photos gab als Unterlagen zum Malen und später malte ich mit ‚Live‘- Modellen. Dies war so besonders wegen des Vertrauens, das da war und des Sicheren Raumes, der entstand während des Malens.
Es war in der Tat ein tiefgehender Heilungs- Prozess für jede. Als sie dann schauten, was ich gemalt hatte, waren sie erstaunt: ‚ich wußte garnicht, wie schön ich bin!’… und gingen stolz erhobenen Hauptes wie Königinnen von dannen!

Neue Räume (2007-2008)

Diese Serie, meist in Acryl auf Leinwand gemalt, entstand in den Jahren 2007-2008.

Mein Experimentiergeist inspirierte mich, Neues auszuprobieren.

Und so malte ich auf Leinwände, die ich vorher teilweise mit Schnüren ‚benäht‘  hatte, mit Acrylfarben abstrakte Motive.

Ein ganz anderes Umsetzen  als mit Öl-  durch die  ’schnellen‘ Acrylfarben, die ein vorheriges Planen und genaues, wenn auch

spontanes Vorgehen verlangen, um bestimmte, erwünschte Ergebnisse zu erlangen.

Ich eroberte  ‚Räume‘, in denen ich ganz meinem Herzen folgte.

Wo Himmel und Erde sich berühren (2005-2006)

Diese Serie, hauptsächlich Öl auf Leinwand, enstand in den Jahren 2005-2006.

Nachdem ich mich gut geerdet hatte über  die Zeit, als die Serie  ‚An den Wurzen‘ entstand, konnte ich mich dem ‚Himmel‘, dem geistigen Reich zuwenden und dort meine Wahrnehmungen machen,  daraus Inspiration für meine Kunst schöpfen.

Es war eine Zeit des mich-Ausdehnens, des Loslassens, des Aufatmens, der Freiheit.

Viel Weiß, die Farbe der Reinheit und der Leichtigkeit ist zu sehen.

Der Umgang mit der Farbe war eher spontan, die Bilder haben oft Textur durch großzügiges Auftragen mit Spachteln.